Auf zwei Rädern in den Süden - Schweiz, Liechtenstein & Frankreich

In diesem Beitrag zeige ich euch die atemberaubenden Abenteuer meiner letzten Ausflugs in den Süden und gebe Einblicke in das Reisen mit dem Motorrad.

Oliver J.

9/26/202611 min lesen

Nun war es wieder so weit: Der Sommer ist da und somit startete für viele Menschen die Urlaubssaison - inklusive mir. Die große Herausforderung ist dabei jedes Jahr ein passendes Reiseziel herauszusuchen, was nicht immer leicht fällt – denn schließlich hat Europa so viel zu bieten. Während du eventuell einen Urlaub am Strand auf den Kanaren genießen möchtest, treibt es andere in den alpinen Wanderurlaub. Dieses Jahr sollte zweiteres Bestandteil meiner Reise werden.

Gemeinsam mit meinen drei Freunden ging es für uns in den warmen Süden, genauer gesagt in die Schweiz. Als kleinen Selbsttest für eine zukünftige Langreise machte ich es mir diesmal zur Aufgabe mit dem Motorrad eine 2-wöchige Reise zu bewältigen. Verlief dabei alles wie nach Plan? Natürlich nicht. Hatte ich trotzdem eine Menge Spaß? Definitiv.
Drum möchte ich euch in diesem Beitrag die Schweiz ein wenig näherbringen sowie Geheimtipps nennen, die ihr auf eurem (Rück-)Weg durch Deutschland und Frankreich noch so entdecken könnt.

Für einen reibungslosen und stressfreien Urlaub ist eine durchdachte Packliste da A und O, weswegen ich dir eine Liste mit den ,,Essentials" bereitgestellt habe:

Packliste

Ihr kennt sicherlich bereits den ganzen Standardkram, den man mitnehmen sollte. Auf einem Motorrad ist der Platz jedoch nur beschränkt auf das Minimum, weshalb ich etwas organisierter vorgehen musste. Auf folgende Must-Haves solltest du auf keinen Fall bei dieser Reise verzichten:

· Wanderschuhe für die vielen Bergwanderungen in den Alpen (Absoluter Gamechanger!)

· Elektrische Luftpumpe

Während meiner Reise hatte ich oft Druckverlust in den Reifen meiner Himalayan 450, weshalb ich in Bayern eine Werkstatt auf mögliche Schäden aufgesucht habe – ohne Ergebnis. Daher vermute ich, dass der Reifendruck durch die Höhenmeter beeinflusst wurde. Durch die Pumpe war ich nicht gezwungen, alle 300km eine Tankstelle aufsuchen zu müssen.

· Badesachen (Es gibt dort zwar keine Strände, aber jede Menge Bergseen)

· Camping Gaskocher, Besteck

· Sonnenschutz

· Scrubba Waschbeutel, Hängeleine

· Campingausrüstung (damit der Urlaub auch ein Budgeturlaub bleibt!)
dazu gehören: Isoliermatte, Luftmatratze, Sommerschlafsack, Hängematte, Zelt

Von der Ostsee hin zum Bodensee

Mit vollgepackten Taschen startete unsere Reise von der Ostseeküste in den Süden. Der Hinweg war auf dem Motorrad alles andere als entspannt, denn starke Regenschauer machten sich auf der Autobahn breit. Nun hieß es für die nächsten 6 Stunden die Zähne zusammenbeißen und mit Bedacht weiterfahren. Bei Fahrten im Starkregen solltest du stets beachten, dass du mit zwei Rädern eher dazu neigen wirst, wegzurutschen. Mache nicht den Fehler wie ich und versuche die Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn einzuhalten, denn mir ist tatsächlich für kurze Zeit das Vorderrad durch die glatte Fahrbahn weggerutscht. Deshalb lieber etwas langsamer fahren und Unterschlupf an einer Tankstelle suchen, bis der Regen vorbeigezogen ist.

Ziemlich durchnässt kam ich abends an unserem ersten Ziel für die Nacht an: Der Lettenbachsee im Norden von Bayern. Er ist idyllisch und ruhig gelegen trotz seiner dichten Anbindung zur Stadt. Nach einem gemütlichen Grillerchen suchten wir uns eine Unterkunft und fuhren am nächsten Tag weiter Richtung Süden.

Kaum war die Sonne oben, ging es für uns nun weiter zum tatsächlich ersten Ziel der Reise: Der Bodensee. Nach weiteren 4 Stunden Fahrt erreichten wir den Campingplatz Lindau, wo wir für einige Tage unsere Zelte aufschlugen. Der Campingplatz ist sehr sauber, bietet diverse Freizeitaktivitäten an und lädt dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Für ungefähr 35€ die Nacht bekamen wir eine Parkgelegenheit für das Auto sowie einen Stellplatz für unsere Zelte auf der Grünfläche. Stromanschlüsse können jederzeit dazugebucht werden. Wer nur seine Elektronik aufladen möchte, der kann kostenlos an der Rezeption einen Schlüssel für eine Aufladebox erhalten.

In der Zeit auf dem Campingplatz erkundeten wir mit dem Kayak den Bodensee sowie die Ufer Österreichs. Mitten auf dem Bodensee spiegelte sich die Sonne im kristallklaren Wasser, während Zeppeline in der Ferne über die deutschen Altstädte flogen. Ich kann jedem empfehlen, ein Kayak für den Tag zu mieten, um die atemberaubende Szenerie selbst genießen zu können. Die Preise variieren hier jeweils von 21,50€ für 3 Stunden bis zu 33€ für den gesamten Tag.

Bodensee - Campingplatz Lindau

Und so verbrachten wir einige Tage im Süden Bayerns, bis wir uns auf die Socken nach Liechtenstein gemacht haben.

Fürstentum Liechtenstein

Liechtenstein ist nur wenige Kilometer vom Bodensee entfernt und lag somit auf der Route in die Schweiz. Dafür fuhren wir über die Deutsch-Österreichische Grenze und kamen wenig später in purer Hitze im Fürstentum Liechtenstein an, welches sich in einem Tal umgeben von Bergen entlangstreckte.

An dieser Stelle möchte ich einmal kurz hervorheben, dass in Österreich generell Vignettenpflicht besteht und im Vorfeld über z.B. dem Portal des ADAC eine solche Vignette dazugebucht werden kann. Der Grenzübergang ist von der Vignettenpflicht grundsätzlich ausgeschlossen. Sofern man eine vorgefertigte Route über Hohenems – Dornbirn – Feldkirch fährt, kann man diese Vignettenpflicht umgehen. Wir für unseren Teil haben sicherheitshalber dennoch eine Tagesvignette für Österreich gekauft, um nicht am Ende mit einem bösen Brief zu Hause überrascht zu werden.

Wusstest du schon? Das Fürstentum Liechtenstein ist mit seinen 160km² der sechskleinste Staat Europas.

Die beiden Tagesziele auf unserer Agenda waren die Hauptstadt Varduz sowie die Burg Gutenberg.

Die Burg Gutenberg war nicht schwer zu finden, denn sie befand sich auf einem Hügel inmitten der weiten Berglandschaft in der Nähe der Landesgrenze. Die Geschichte der Burg reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück und diente seit jeher als wichtige Festung. Um 1750 wurde diese Burg nicht mehr aufrechterhalten, wodurch sie allmählich zur Ruine verfiel. Wer genau hinsieht erkennt, dass die Burg auf den Bildern keinesfalls verfallen ist – im Gegenteil: Sie wurde von dem Bilderhauer Egon Rheinberger aufgekauft und zwischen 1905 bis 1912 Stück für Stück geschichtsgetreu wieder hergerichtet.

Im Sommer finden auf der Burg Veranstaltungen und Konzerte statt, wobei die Vorburg und das Burggelände jederzeit frei zugänglich sind. Mit Voranmeldung hat man hier sogar die Möglichkeit, das Burginnere in Kombination mit vielen Veranstaltungen zu erkunden.

Wenig später, erschöpft von der stehenden Hitze ohne ein Stück Schatten machten wir uns auf dem Weg zur Hauptstadt Varduz, um noch einige Souvenirs mitzunehmen. Die Hauptstadt selbst haben wir nicht explizit angesehen, jedoch gibt es hier jede Menge Einkaufsmeilen und eine belebte Innenstadt.

Allmählich neigte sich der Tag dem Ende zu, weshalb wir die letzten Sonnenstunden nutzten, um in die Schweiz zu fahren. Auch hier sei wieder wichtig zu erwähnen, dass wie in Österreich Vignettenpflicht besteht. Aus diesem Grund solltet ihr unbedingt vorher schon eine digitale Vignette erworben haben, bevor ihr die Grenze in die Schweiz überquert.

Burg Gutemberg

Hauptstadt Varduz

Schweiz – Der Chapfensee

Am späten Abend erreichten wir das Ziel: Der Chapfensee. Es war ein holpriger Aufstieg, besonders Autofahrer sollten hier vorsichtig hochfahren, denn die Kurven sind nicht immer einsehbar und die Straßen waren dicht am Abhang. Hat man jedoch die Fahrt nach oben heil überstanden, wird man begrüßt von einer Szenerie, die man sie sonst nur aus Filmen kennt: Ein jadegrüner See umgeben von Wäldern mit Blick auf den 2844m hohen Pizol.

Dieser Ort lädt viel zum Wandern ein und auf unserem Weg trafen wir einige Bewohner, die davon berichteten, dass der See (Stand: 07/26) aktuell von Entenflöhen befallen worden sei. Dementsprechend haben wir es gemieden, in den See zu springen. Sie gaben uns zudem den Tipp, für wenig Geld legal campen zu können, indem man die Bauern auf ihren Höfen danach fragt. In der Regel spricht zumindest in St. Gallen nichts dagegen, mit Einverständnis auf einem Acker zu zelten. Aus meiner Erfahrung lässt sich sagen, dass die Schweizer überaus herzlich und hilfsbereit sind.

Es sei an dieser Stelle nämlich wichtig zu erwähnen, dass in der Schweiz das Wildcampen strengstens verboten ist und Ranger in den Naturparks nächtlich patrouillieren. Es herrscht eine generelle Grauzone beim Campen oberhalb der Wälder in den Bergen. Wer dennoch Wildcampen, aber keine 2000 Meter hochwandern möchte, der kann sich auf der CampMap über die Gebiete informieren, die nicht unter Naturschutz stehen.

Chapfensee in der Schweiz

Ab ins Gebirge - Der Pizol

Nach einer kalten Nacht oben in den Bergen machten wir uns am heutigen auf den Weg zum Pizol – selbstverständlich nicht zu Fuß, sondern mit der Seilbahn in Bad Ragaz. Je nach Tarif zahlt man hierfür zwischen 50 CHF (Einzeltarife) bis hin zu 176 CHF (Familientarife), wobei die Fahrtzeiten in der Woche von 9 – 17 Uhr und am Wochenende von 8:15 Uhr – 17:30 Uhr ist. Unten befindet sich ein gebührenpflichtiger Parkplatz.

Die Fahrzeuge wurden unten abgestellt und ausgerüstet machten wir uns auf den Weg zu der Seilbahn. Zieht euch definitiv wetterfeste Kleidung an und beschränkt eure Mitbringsel im Rucksack auf ein Minimum, denn dort oben wurde jeder Schritt für uns blutigen Anfänger zur Herausforderung. Oben angekommen wurden wir begrüßt von zahlreichen Alpengipfeln und Bergen, wohin das Auge nur reichte. Damit hat nun auch eine besondere Wanderung für uns begonnen: Die 5 Seen-Wanderung. Die Route streckt sich um die 10 – 11km, weshalb man hier eine ungefähre Wanderzeit von 4 – 5 Stunden einplanen sollte. Zudem muss ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass die Wanderung für Ungeübte recht anstrengend war – doch mit genügend Pausen schafft man hier selbst den steilsten Anstieg.

Folgende 5 Seen kann man entlang der Wanderung sehen:

Wangser See

Wildsee

Schottensee

Schwarzsee

Bachalvasee

Prinzipiell ist das Baden in den Seen nicht verboten, jedoch sehr kalt. Wer sich also eine kleine Abkühlung unterwegs verschaffen will, der kann sich einfach eine Badehose mitnehmen und direkt reinspringen! Für uns war das eine angenehme Abwechslung.

Die Zeit verfliegt beim Wandern schnell, weshalb man unbedingt die Abfahrzeiten der Gondeln im Hinterkopf haben sollte.
Denn ehe wir uns versahen, kamen wir in einen immensen Zeitdruck, wodurch meine Wenigkeit letztendlich auf dem Pizol gestrandet blieb, während meine Freunde bereits die letzte Gondelfahrt nehmen konnten. Denn meiner Fehler war es in der Eile, den falschen Weg abzubiegen, wodurch ich die letzte Gondel verpasste. Nun hieß es Ruhe bewahren, was in einer solchen Situation sehr schwer fallen kann.

Bedenkt man den 2800m tiefen Abstieg bei Nacht mit 30% Handyladung und ohne Licht, warmer Kleidung und einen Fußmarsch von ungefähr 6 Stunden, dann kann sich in einem ganz schnell die Panik breit machen. Auf meinem Weg nach unten traf ich dann zu meinem Glück einen hilfsbereiten Bauarbeiter namens Lorenz, der so nett war und mich nach seinem Feierabend mit seinem Jeep nach unten gefahren hat. Riesen Dank an dieser Stelle, ich wüsste nicht, wie ich das ansonsten überlebt hätte.

Auf mich wirkte er für sein Alter sehr fit und voller Lebensfreude, was keine Selbstverständlichkeit ist. Ich habe im Gespräch mit ihm festgestellt, wie wichtig eine Leidenschaft für das Leben ist - je früher man sie findet, desto besser. Sie gibt uns Antrieb und Lebensfreude, die uns oft im Alltag verloren gehen kann. Durch Leidenschaft begegnen wir neuen Situationen und schaffen immer wieder Momente, die uns aufblühen lassen. Ich war nicht der Erste, der in seinem Auto gesessen und diese Frage gestellt hat. Schon einige Menschen vor mir waren genauso auf dem Pizol gestrandet wie ich und begegneten Lorenz. Er ist ein sehr inspirierendes Beispiel für mich, weshalb ich ihn an dieser Stelle erwähnen wollte!

Kleiner Funfact über Lorenz: Er ist 69 Jahre alt, eigentlich schon Rentner und fährt dennoch jeden Tag mit seinem Jeep hoch hinaus in die Alpen, um mit seinem Bagger Baustellen zu bearbeiten.

,,Wie kannst du das in dem Alter immer noch machen? Du bist doch schon längst Rentner und könntest dich entspannteren Dingen widmen?" fragte ich. Lorenz sagte lächelnd zu mir, er kann sich kein Leben ohne das Baggerfahren vorstellen und er höre erst dann auf, wenn er nicht mehr ist.

Zurück in den Norden

Auf unseren Rückweg machten wir noch einen Zwischenstopp in der Stadt Luzern und haben den Abend in einer umliegenden Kleinstadt Nähe des Pizols verbracht, bis wir am nächsten Tag einen letzten Halt beim Rheinfall machten. Er ist um die 23 Meter hoch und 150 Meter breit, was ihn zu einem der eindrucksvollsten Wasserfälle Europas macht. Anschließend trennten sich nun die Wege mit meinen Freunden, weshalb ich im zweiten Teil der Reise allein weiterzog und an der deutsch-französischen Grenze biwakiert habe.

Meine Rückreise führte mich am nächsten Tag entlang durch das französische Elsaß in ein kleines Städtchen namens ,,Wissembourg“. Schon bei der Ankunft wird man hier begrüßt von der wunderschönen Altstadt, die eine Mischung aus deutscher und französischer Baukunst ist. Hier kann man einige Stunden in einem Café oder in Restaurants verbringen, wenn man etwas Zeit mitgebracht hat. Durch die gemeinsame geteilte Historie mit der deutschen Geschichte sprechen hier viele der Bewohner ebenfalls Deutsch.

Wissembourg

Für alle Begeisterten des Mittelalters findet man weiter im Norden mehrere Burgruinen längst vergangener Tage, darunter auch die Burg Fleckenstein. Erste historisch namentliche Erwähnung über diese Burg gab es im Jahre 1174 und galt für sechs Jahrhunderte als Sitz der Adelsfamilie Fleckenstein. Die Burgruine besteht aus Sandstein, wohin das Auge nur reicht. Zur damaligen Zeit muss sie einen imposanten Eindruck hinterlassen haben: in Felsen gehauene Treppen, riesige Räume und Gänge im Sandstein, eine markante Ringmauer sowie ein verzierter Brunnen zur Wasserversorgung. Oben auf der Burg hat man einen weiten Ausblick über die Wälder der Nordvogesen und ferner ab sogar über den Pfälzerwald.

Wer hierhin einen Familienausflug plant, der ist hier gut aufgehoben, denn neben den regulären Eintrittspreisen von 6€ für Erwachsene und 4€ für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 – 17 Jahren (unter 4 Jahre kostenlos!) bietet die Gemeinde unten an der Kasse die ,,Rätselburg“ – Option an. Sie ist als spielerischer Erkundungsrundgang durch die Burg für Groß und Klein gedacht für 5€ Aufpreis.

Die Öffnungszeiten sind in der Hauptsaison von 11 Uhr – 18/18:30 Uhr und in der Nebensaison von 11 Uhr bis 17 Uhr.

Eine letzte Nacht verbrachte ich liegend in einer Hängematte in den Wäldern in Rheinland-Pfalz, bis ich mich am nächsten Tag auf den Rückweg durch den Harz gemacht habe.

Kyffhäuser Denkmal

Auf der Route Richtung Heimat machte ich einen Zwischenstopp bei dem Kyffhäuser Denkmal – ein Monument, dass sowohl die Barbarossa Geschichte, deutsche Geschichte als auch mittelalterliche Geschichte miteinander vereint.

Der Weg dorthin war sehr kurvenreich und für jeden Motorradfahrer ein Traum. Sobald man oben auf dem Berg angekommen ist, wird man begrüßt von einem riesigen Denkmal, welches zwischen 1890 – 1896 errichtet wurde. Geht man durch die verschiedenen Komplexe der Anlage, so findet man eine Vielzahl Statuen und Bildhauerei an den Wänden. Beispielsweise sieht man bereits am Eingang die imposante Steinfigur des Kaisers Friedrich Barbarossa.

Der Sage nach ist Kaiser Friedrich Barbarossa gar nicht tot, sondern schläft im Kyffhäuser, wo er auf den Tag wartet, dass Deutschland ihn wieder braucht. Neben der Sage gibt es hier weitere spannende Dinge zu sehen und zu entdecken, wie den 81 Meter hohen Hauptturm, worüber man einen weiten Ausblick auf die umliegenden Gebirge und den Harz hat. Geht man tiefer in das Gewölbe hinein, so findet man hier ein Museum mit Ausstellungsstücken aus der Kaiserzeit und der DDR sowie einen 176m tiefen Brunnen.

Und mit diesem Tagesausflug endete meine Reise hin zur Schweiz und wieder zurück Richtung Heimat. Als Wanderurlauber kann ich die Schweiz gar nicht genug empfehlen, denn wie auch in Österreich wirkt die Natur an vielen Stellen unberührt und lädt dazu ein, erkundet zu werden. Die kleineren Ausflugsziele dieser Reise haben dich ja vielleicht ebenfalls dazu motiviert, das kleine Städtchen Wissembourg oder mittelalterliche Ruinen zu entdecken.

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